Heute war frühes Aufstehen angesagt, Andrea hatte herausgefunden, dass es besser ist, früh am Morgen an der Notre Dame de Paris anzustehen, die Schlange wäre kürzer. Unsere Gastgeberin hatte uns gestern Abend noch vier Tickts für die S-Bahn gegeben und damit ausgestattet ging es gegen acht Uhr morgens rein nach Paris. Vor Notre Dame erwartete uns tatsächliche eine kurze Schlange und nach nicht einmal 10 Minuten waren wir in der Kathedrale. Die Größe des Gebäudes war beeindruckend und da gerade ein Karfreitag Gottesdienst lief und dabei gesungen wurde, war es schon ein Erlebnis. Gegenüber der Kathedrale liegt das Shakespeare Company Café und Buchladen. Dort gab es den zweiten Kaffee des Tages. Ein Besuch in dem Buchladen ist sehr empfehlenswert, man hat das Gefühl in der Winkelgasse zu sein und seine Bücher für Hogwarts zusammen zu suchen. Durch das Quartier Latin ging es in den Jardin de Luxembourg, hier ruhten wir uns bei strahlendem Sonnenschein für eine Weile aus. Im Le Tourne Bouchon gab es ein sehr leckeres Mittagessen für schmales Geld. Das Lokal ist donnerstags bis samstags auf Couscous spezialisiert und man bekommt kostenlosen Nachschlag, so kann man für 14 Euro essen bis an die Platzgrenze. Dazu war das Essen sehr lecker. Unser nächstes Ziel war der Tour Eiffel. Menschenmassen erwarteten uns, im Park des Tour Eiffel hielten die Älteren einen kurzen Mittagschlaf, die Jungen schossen Bilder von sich und dem Turm in allen möglichen und unmöglichen Positionen. Vorbei am Trocadero ging es zum Museum Marmottan Monet, hier gibt es eine einzigartige Sammlung von Bildern von Boudin und Monet. Im Anschluss tranken wir noch etwas in einem Café und nahmen dann die S-Bahn zurück zur Unterkunft. Auf dem Weg vom Bahnhof zur Behausung nahmen wir in einem Auchan die Sachen fürs Abendessen mit. Der Ausklang des Abends war eine Party Scrabble, für uns alle das erste Scrabble unseres Lebens.