Heute starteten wir unsere Tour auf die Florida Keys. Allein der driveway nach Key West bietet wunderschöne Ausblicke auf den Atlantik, die Inseln und Strände.
Wir wollten zuerst nach Key West, den südlichsten Punkt des US Festlands und nahmen dafür die lange Fahrt in Kauf.
Reiseberichte streiten sich zwischen der Schönheit von Key Largo und Key West.
In Key West angekommen, parkten wir das Auto und liefen erst einmal los, um einen Kaffee zu trinken und den berühmten Key Lime Pie zu probieren.
Key West hat seine besten Tage wohl schon gehabt. Selbst wenn es Straßenzüge gibt, wo man bunte, liebevoll dekorierte Häuser sehen kann, ist die waterfront relativ schmuddelig und Buden mit billigem Tourikrempel oder auch ganze Geschäfte voll damit bestimmen das Stadtbild.
Es herrscht eine eigenartige Hippie Atmosphäre und der ganze Ort scheint wohl eher zur Partymeile zu verkommen.
Wir steuerten deshalb zügig das Hemingway House an, das der Autor zehn Jahre mit seiner zweiten Ehefrau bewohnte.
Dies ist wirklich sehenswert, denn die Einrichtung ist erhalten geblieben, inklusive vieler Fotos, durch die man erfährt, dass Ernest Hemingway Großwildjäger in Afrika und Freund von Baron Bror Blixen (Jenseits von Afrika) war.
Es leben auch 60 Katzen, Nachfahren von Hemingways Katze Snowball, im Haus und auf dem Gelände und werden vom Museumspersonal versorgt.
Diese Art Katze heißt auch Hemingway-Katze, da diese Katzen 6 Zehen an den Vorderpfoten haben, eine genetische Besonderheit.
Diese Katzen wurden früher gerne als Schiffskatzen gehalten, da sie besser klettern können und durch die Extra Zehe bessere Jäger sind.
Hemingway bekam seinen Kater Snowball auch von einem Schiffskapitän geschenkt.
Das Haus ist ein Highlight und sticht durch den gepflegten Garten heraus.
In Key West rennen auch überall Hühner und Hähne rum, die kubanische Einwanderer damals mitgebracht hatten. Der Rooster ist das Markenzeichen des Ortes und auf Bildern, Tassen und als Schlüsselanhänger in jeder Form erhältlich.
Da es sehr warm war, beschlossen wir noch, kurz ins Wasser zu springen.
Der „Strand“ von Key West ist allerdings keinen Besuch wert und das Problem auf den Keys ist, dass viele der Postkartenstrände entweder Privateigentum oder nur über Hotels oder Ferienanlagen zugänglich sind.
Nach dem Must Have Foto am southernmost point machten wir uns auf den Rückweg und kehrten unterwegs in ein sehr nettes Restaurant, das Florida Keys Steak and Lobster House ,ein, wo wir uns an der Bar eine „broiled seafood platter“teilten (Yummy!) und nach einem Espresso den Rest zurück zu unserer „tiny barn“ fuhren.











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